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Samstag, 5. Juli 2014

DIY: kleiner Dekoteller

Für die Hochzeit habe ich dem Brautpaar einen Ringteller gemacht. Die Braut hatte genaue Vorstellungen die man so nicht kaufen kann und da ich ja gerne bastel (und auch ein Geschenk für die Hochzeit brauchte) habe ich das ganze natürlich gerne gemacht. Als der Teller fertig war hatte ich noch genügend Masse über um noch einen zweiten zu machen und habe natürlich die Schritte fotographiert damit ihr euch selbst auch einen machen könnt.

ihr braucht:
Modelliermasse (ich habe meine von Nanu Nana)
etwas zum Ausrollen
Deko (wie Buchstabenstempel, Spitze, ...)
ein Messer
Teller
Frischhaltefolie


Rollt die Modelliermasse auf circa 1cm dicke aus

Ich habe mich für ein Spitzenmuster entschieden, also einfach die Spitzendecke drauf gelegt und noch mal kräftig über das ganze drüber gerollt damit sich das Muster abdrückt.

Nun könnt ihr den Teller (ich habe mich für eine Untertasse entschieden) rauf legen und mit dem Messer drum rum schneiden. So habt ihr die richtige Größe und es ist perfekt rund.

So sieht das ganze dann aus.Ich habe mit ein paar Stempeln noch 'Liebe' und ein paar Herzchen drauf gemacht.

Da der Rand durch das Ausschneiden ein wenig uneben und unsauber ist könnt ihr mit einem feuchten Finger alles etwas glätten und Unebenheiten dadurch ausbessern. 

Dann den 'Teller' einfach in den anderen Teller legen. Mit etwas Frischhaltefolie dazwischen klebt nichts fest. Nun muss das ganze nur noch trocknen. Das ganze hat bei mir circa 2 Tage gedauert bis alles komplett durchgetrocknet war. Lasst es lieber etwas länger liegen, bevor ihr euch ärgert das es kaputt geht. Zum Schluss könnt ihr mit feinem Schleifpapier noch mal alles glätten und ausbessern. Wer mag kann den fertigen Teller noch anmalen und lackieren. Ich habe meinen so gelassen.

Fertig ist der Dekoteller für Kleinigkeiten wie Ringe, Parfüm und andere Dinge die bei euch durch die Gegend fliegen.








Montag, 3. Februar 2014

Valentinswoche: Kerzen dekorieren


Eine Themenwoche ist vorbei und schon kommt die nächste. Diesmal soll es um Valentinstag gehen und ich möchte euch ein paar kleine DIYs zeigen.
Anfangen möchte ich mit einer selbst dekorierten Herzen die nicht nur zum Valentinstag passt.

Ihr braucht:
eine Kerze
Wachsplatten
Ausstecher/Bastelmesser

Kerzen bekommt ihr ja wirklich überall, Ausstechformen hat fast jeder in der Küche und die Wachsplatten bekommt ihr im Bastelladen.

Als erstes nehmt ihr euch natürlich eine der Wachsplatten. In der Packung sind 2 Stück enthalten und ihr könnt wirklich viele Kerzen damit verzieren.

Nun einfach die gewünschte Form mit einem Bastelmesser ausschneiden oder einem Ausstecker ausstechen. Das ganze geht ganz einfach, da die Wachsplatte wirklich nicht dick ist und auch recht weich. Ich habe mich für ein Herz entschieden, denn es passt einfach am besten zum Valentinstag.

Nun habt ihr also euer Motiv und eure Kerze. Platziert das Motiv auf der Kerze und drückt es einfach fest. Es klebt von ganz alleine. Wenn es mal nicht ganz so gut klappt legt einfach eine Hand drum und wärm das ganze ein wenig an, dadurch klebt es besser.

Und schon seid ihr fertig. Eure ganz persönliche Valentiskerze die ihr nun auf den Tisch stellen könnt beim romantischen Dinner mit eurem Schatz oder einfach als Deko in euer Zimmer.

Ich habe mir gleich 2 Stück gemacht und zusammen mit ein wenig Dekosand, Perlen und kleinen Herzchen in eine Dekoschale gemacht. Diese steht nun auf meinem Fensterbrett neben meinem dekorierten Vogelkäfig.
Wenn der Ausblick schon nicht so schön ist, dann doch wenigstens das Fensterbrett.





Samstag, 1. Februar 2014

Fimo Soßen: Decosoßen

Heute gibt es mal nur ein paar Worte zu dem Thema. Es gibt nämlich noch Falsche Soßen zu kaufen, die ich leider bisher aber nicht testen konnte.
Bei Aniela im Shop findet ihr aber zum Beispiel welche. Diese sind extra für Decoden und Fimoarbeiten. Besonders in Japan gibt es viele dieser falschen Soßen. Vom Prinzip sind sie oft wie Glasmalfarben. Sie werden nach dem trocknen leicht Transparent und ähneln daher sehr den Soßen die man über Eis machen kann. Der Nachteil bei diesen ist aber oftmals das man sie nur online im Ausland bestellen kann und sie nicht gerade billig sind. Die Falschen Soßen aus Anielas Shop sind wirklich sehr preiswert und ich werde sie bald testen.

Ihr konnt den Effekt von Soße auch durch Acrylfarbe, Nagellack oder farbigen Kleber erzielen. Dabei sind euch wirklich keine Grenzen gesetzt. Die Varianten die ihr nicht backen braucht eignen sich auch für andere Projekte wie Schleifen, Decoden, Bilderrahmen oder Handyhüllen.

Für diese Schleifen habe ich z.B. Nagellack als Soße genommen, aber es waren auch meine ersten Anfänge und mir viel damals nichts besseres ein

Bei diesem Spiegel habe ich mit Glasmalfarbe geartbeitet. Es sieht wirklich wie Schokosoße aus und lässt sich einfach verarbeiten

Meine ersten Versuche mit Fimo Liquid + Fimo

Wie ihr seht sind der Fantasie wirklich keine Grenzen gesetzt. Man kann viel ausprobieren und benutzen. Das ist ja auch das schöne am Basteln. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.





Freitag, 31. Januar 2014

Fimo Soßen: Glasfarben und Co

Heute möchte ich euch eine Variante vorstellen die ich zum Anfang zwar gerne mochte, mittlerweile aber eigentlich nicht mehr wirklich verwende.

Glasmalfarben oder 3d-Stofffarben sind vorallem für Anfänger geeignet. Besonders Glasmalfarben bekommt man fast überall.

In diesem Fall kommt die Soße auf das gebackene Stück und trocknet dann. Es ist einfach zu handhaben, ihr müsst nichts selbst mischen und bekommt die Farben auch recht günstig.

Das ganze trocknet natürlich ein wenig transparent an. 

Diese Art von Soßen eignet sich auch gut für Decoden-sachen, denn sie lässt sich über die Sahne verteilen und trocknet einfach fest. In den englisch Sprachigen Ländern gibt es noch Scribbles. Dabei handelt es sich um 3d Stofffarbe die auch gerne genommen wird. Leider habe ich damit noch keine Erfahrung gemacht, aber ich bin auf jeden Fall auf der Suche danach um es mal auszuprobieren. 

Morgen kommt der letzte Teil dieser Reihe.

Donnerstag, 30. Januar 2014

Fimo Soßen: Fimo Liquid + Fimo

Verzeiht das gestern nichts zu Fimo Soßen kam, aber ich saß gestern an dem Video für den Contest und es hat alles länger gedauert als ich gedacht hätte (3 mal neu drehen, Batterien leer, alles zusammen schneiden, Stunden nach der Musik suchen) Deswegen geht es heute weiter damit.

Ihr braucht:
Fimo Liquid
Fimo

Diese Variante ist die aufwendigste wie ich finde. Ihr müsst ziemlich lange rühren und das Fimo vorher gut durchkneten, deshalb nehme ich diese Variante eher selten.

Wie bei den anderen beiden Varianten nehmt ihr erst einmal wieder einen Klecks Fimo Liquid

Dazu kommt Fimo in der gewünschen Farbe. Hierfür könnt ihr Fimo jeder Art nehmen. Ihr müsst es vorher gut durchkneten damit es weich wird. Wenn ihr eure Finger vorher eincremt dann geht es ein wenig einfacher. Durch die Creme wird die Struktur des Fimos zerstört und weicher und klebriger. (deswegen sieht man Klecks Fimo auch etwas matschig aus)

Nun heißt es rühren, rühren rühren bis alles gut vermischt ist. Je mehr Fimo ihr nehmt desto dicker wird die Soße am Ende.

Zum Schluss einfach wieder auf euer ungebackenes Fimoteil schmieren und ab in den Ofen damit.
Diese Variante ist wieder super für Sahnen und Frostings geeignet. Ihr könnt gut regulieren wie dick eure Soße werden soll. Wenn sie mal zu dick ist einfach wieder ein wenig Fimo Liquid dazu. Diese eher aufwändige Variante könnt ihr auch mit Wasser, Babyöl oder Pflanzenöl machen, allerdings habe ich das noch nie ausprobiert. Dafür eben Wasser, Babyöl oder Pflanzenöl mit Fimo mischen bis es die gewünsche Konsistenz erreicht hat.

Das waren nun die Varianten mit Fimo Liquid, morgen und übermorgen gibt es dann welche mit anderen kleinen Hilfmitteln.




Dienstag, 28. Januar 2014

Fimo Soßen: Fimo + Acrylfarbe

Da ich heute einen kleinen Cupcake brauchte, dachte ich mir nehme ich diesen gleich als Beispiel für die nächste Art Soße zu machen.

Ihr braucht:
Fimo Liquid
Acrylfarbe

Es ist genauso simpel wie die Soße gestern mit der Pastelkreide, allerdings wird diese um einiges dicker und eignet sich daher perfekt für Cupcakes und Kekse mit Frosting.

Erst einmal braucht ihr wieder einen dicken Klecks Fimo Liquid

Da ich rosa Sahne machen wollte habe ich ein wenig weiß und ein wenig pink genommen

Und alles wieder gut vermischt. Ihr braucht wirklich nur sehr wenig Acryfarbe. Je mehr ihr nehmt desto dicker wird die Soße. Es reicht schon wenn ihr einen Zahnstocher nur mit der Spitze in die Farbe steckt.

Das ganze kommt dann auf euer ungebackenes Fimostück und wird dann mitgebacken. Ihr seht es sieht aus wie das Frosting auf einem Cupcake.

Diese Soße könnt ich auch wieder gut aufbewahren, da sie nicht austrocknet. Wenn sie mal zu dick geworden ist nehmt einfach ein wenig Fimo Liquid dazu. Sie ist viel fester und stabiler als die Variante mit der Pastelkreide und gehört mit zu meinen Lieblingsoßen.





Montag, 27. Januar 2014

Fimosoßen: Fimo + Pastelkreide

Diese Woche möchte ich euch endlich ein wenig über Soßen für eure Fimoteile erzählen. Es gibt einige verschiede Methoden mit der ihr Soßen, Glasuren oder Sahnen zaubern könnt.

Heute fangen wir mir einer klassischen Variante an.

Ihr braucht:
Fimo Liquid
Pastelkreide


Fimo Liquid gibt es in vielen Bastelläden oder online zu kaufen. Es ist nicht ganz billig, aber doch recht ergiebig. Wie der Name schon sagt ist es flüssig, leicht klebrig und durchsichtig.

Gebt einfach einen Klecks Fimo Liquid auf ein Stück Papier.

Dazu dann einfach ein wenig Pastelkreidenstaub. Einfach mit einem Messer abscharben. Je mehr Pulver ihr nehmt desto "blickdichter" wird die Soße.

Das ganze nun gut mit einem Zahnstocher oder einem Dotting Tool umrühren. Wenn alles gut vermischt ist könnt ihr es auf eurem Fimoteil verteilen.

So könnte das ganze dann aussehen.

Der Vorteil von Fimo Liquid ist das die Soße nicht austrocknet. Wenn ihr zu viel davon gemacht habt könnt ihr sie einfach in einen verschließbaren Behälter geben (Pillendöschen sind perfekt dafür) Wenn ihr mehr braucht könnt ihr natürlich auch schon einiges an Soße vorbereiten. Sie ist recht dünnflüssig und ihr solltet eure Stücke auf Backpapier legen falls die Soße mal runter läuft. Sie ist auch perfekt für Marmelade und geschmolzene Butter geeignet da sie immer leicht transparent bleibt.

Fimo Liquid macht ihr vor dem backen auf eure Fimoteile und backt es mit. Dadurch ist es nachher natürlich fest.





Samstag, 7. September 2013

DIY: Lollies

Heute habe ich wieder ein Tutorial für euch. Eigentlich wollte ich es schon viel früher in der Woche machen, aber ich habe meine Lollipop-sticks einfach nicht gefunden. Heute haben sie sich dann endlich angefunden.

Ihr braucht:
Fimo
Bastelmesser
Lollipop-stick/Zahnstocher
Eypin

Ich habe mich für schwarz und orange entschieden. Na gut, ich hab einfach nichts anderes mehr da um einen anständigen großen Lolli zu machen, aber es passt zu Halloween und dafür mache ich im Moment eh viele Sachen.

Also erstes rollt ihr das Fimo in dicke Würste. Ich habe die Erfahrung gemacht das sie nicht zu lang sein sollten wenn der Lolli etwas dicker werden soll. Ihr könnt auch mehr Farben nehmen wenn ihr möchtet. Je dünner die Würste sind desto dünner sind die Streifen nachher auf dem Lolli zu sehen.

Als nächstes rollt ihr die Würste genauso wie beim Marshmallow zusammen

Nun rollt ihr eine lange Schlange daraus. Zwischendurch immer mal wieder das ganze zusammen drehen. Ich habe die Schlange noch recht dick gelassen. Ihr könnt sie aber natürlich auch noch dünner rollen.

Ein Ende mache ich gerne ein wenig dünner damit das einrollen leichter geht. Macht aus der Schlange nun eine Schnecke.

Für den Stiel braucht ihr nun noch ein kleines Loch. Dieses könnt ihr entweder mit dem Stiel direkt machen oder ihr nehmt euch einen Bleistift oder Stricknadel dafür. Damit geht es sogar noch einfacher, weil ihr die Schnecke dadurch nicht zusehr zusammen drückt. Wenn ihr einen Anhänger daraus machen möchtet kommt oben noch ein Eyepin rein.
Backt das Stück nun für 25 Minuten bei 100 Grad.

Nach dem backen lasst ihr das Stück gut abkühlen bevor ihr den Stiel fest klebt. Ich nehme dafür immer Sekundenkleber. Einfach einen Tropfen in das Loch und Stiel reinstecken.

Der Stiel kann natürlich auch noch gekürzt werden. 

Fertig ist ein süßer Lolli. Wer mag kann ihn noch lackieren oder ein Schleifchen an den Stiel kleben. Natürlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß beim nachmachen!







Donnerstag, 22. August 2013

DIY: Marshmallows

Da bin ich doch tatsächlich mal wieder und dann sogar mit einem neuen Tutorial im Bereich Fimo. Heute möchte ich euch zeigen wie ihr ganz einfach kleine Marshmallows machen könnt. Perfekt für kleine Anhänger, Armbänder oder Ketten.

Ihr braucht:
Fimo in gelb, rosa und blau
ein Messer

Ich glaube so kurz war meine Materialliste noch nie. Als erstes rollt ihr euch drei gleich große Kugeln.

Nun werden die Kugeln zu drei möglichst gleichlangen Würsten gerollt. Je dünner ihr diese macht desto kleiner werden eure Marshmallows am Schluss.

Legt sie aneinander und dreht sie ein. Dafür einfach die Enden anfassen und entgegengesetzte Richtungen drehen.

Nun braucht ihr einfach nur noch die unschönen Enden abschneiden und die Marshmallows in die gewünsche Größe.

Mit Hilfe von Eyepins könnt ihr Anhänger drauß machen oder ihr steckt einen dünnen Draht komplett durch die Marshmallows und macht Perlen aus ihnen. Nur noch für 25 Minuten bei 110 Grad backen und fertig sind sie auch schon.


Ihr könnt die Marshmallows natürlich auch in anderen Farben machen. Ich habe mich für die beliebtesten Farben entschieden, schon allein weil ich Pastel einfach liebe.

Viel Spaß beim nachmachen!

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